Verfasst von: Breiti | Dienstag, Mai 13, 2008

Regeneration nach Greif … und einem Marathon

Ich bin ja ein stolzer Newsletterempfänger von www.greif.de der ja generell den Ruf hat ein harter Trainer zu sein. Neben der Werbung sind die Inhalte wirklich klasse und bringen auch so einem Freizeitläufer wie mir so einige Impulse …

Leider macht die Mitgliedschaft im erlesenen Greif Club z.Zt. keinen Sinn, da ich froh bin wenn ich überhaupt zum Laufen kommen .. :-( Klickt doch mal auf die Seite - wer greif noch nicht kennt, ist auch ein Online Shop dabei. Hier mal ein kleiner Auszug aus dem letzten Newsletter :

“Jetzt mache ich erst einmal eine Monat gar nichts” oder “Ich muss mich erst einmal 3 Wochen regenerieren, bevor ich wieder an zu laufen fange.” Solche oder ähnliche Aussagen hört man oft nach Marathons. Und ich als Trainer breche fast zusammen, denn es fällt mir schwer, diese Worte zu fassen.
Ich frage mich dann immer: “Wie kann jemand, der sich monatelang für einen Marathon geschunden hat, seine antrainierten Fähigkeiten so in den Leistungsmülleimer werfen?” Wochenweise wurde der Energiewagen den Berg hoch geschoben und nun, als man ihn oben hat, wird er los gelassen und rollt immer schneller den Berg herab.
Natürlich muss nach einem 42,2 km-Rennen regeneriert werden. Das heißt aber keinesfalls Untätigkeit. So etwas ist ein Sünde gegen Körper und Geist. Das Gegenteil ist richtig. Zwar wird einen Tag nach dem Marathon nicht trainiert, aber am Tag danach wird sofort ein leichtes Training von einigen km regenerativem Dauerlauf eingesetzt.
Höher Qualifizierte mit Zeiten unter 3 h, können am zweiten Tag nach dem Rennen schon wieder 10 - 15 km laufen. Alles schön ruhig und entspannt, immer nur an Erholung denken und nicht an Leistung, dann stimmt es. Lasse deinen Körper das Tempo vorgeben, der weiß ganz genau, was er braucht.
Unten habe ich einmal eine Tabelle aufgebaut, in der du sehen kannst, wie ungefähr so eine Regeneration bei unterschiedlichen Marathon-Trainingsleistungen aussehen könnte.

Dabei bitte ich dich um eines: Höre auf deine Körpergefühl. Wenn es dir sagt, dass du noch nicht wieder hergestellt bist, dann folge diesem Hinweis und verlängere die Regeneration. Es ist in seltenen Fällen durchaus möglich, dass dein Organismus so schwer von dem Marathonwettkampf angegriffen ist, dass es bis zu 6 Wochen dauert, bis du wieder hergestellt bist.

Du spürst diese Angegriffenheit durch lange anhaltende Gliederschmerzen und/oder durch ein ungewöhnliches Schwächegefühl beim Training. Dies darfst du alles natürlich nicht mit der gewöhnlichen Faulheit verwechseln.

Antworten

Ich lese gerade den “Countdown zur Bestzeit” von Greif, da ist es auch erwähnt. Hart aber richtig.
Denn in jedem guten Trainingsplan steckt ja eigentlich auch Regenerationstraining. Das man das nach einem Wettkampf anwenden sollte, ist doch klar.

Auch wenn für nur einigermaßen ambitionierte Läufer mehrere Tage Ruhe sicherlich in Ordnung sind ;-)

oh mann, ich fühle mich ein wenig schuldig ;-)
Aber im ernst: recht hat er. Prinzipiell. Habe nämlich einfach gerade keine lust zum trainieren. Aber am WE gehts wieder los. Versprochen 8-)

He, He und ich erst nach meinem D-Dorf Ausfall … Aber Pausen sind ja auch soooooooo wichtig ;-) Hatte jetzt auch lange genug eine solche …

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