New York. Der Name lässt nicht nur shopping-süchtige Touristen ehrfurchtsvoll erschaudern. Spätestens seit Elton hier sein Marathon-Debut gegeben hat, dürfte die Stadt auch für den Marathon-Neuling ein Begriff für den ultimativen Prestige-Lauf geworden sein. Ist man allerdings erst einmal angekommen, wird einem zwischen Wolkenkratzern, riesigen Schlaglöchern, unzähligen gelben Taxis und vor allem einer unvorstellbaren Menge an Fußgängern auf den Straßen schnell klar, dass das mit dem Joggen mal so eben in Manhattan nicht gerade einfach ist. Gut, Central Park ist natürlich eine Möglichkeit und ehrlich: auch ein Muss für jeden Hobby-Läufer, der seine Schuhe mitgenommen hat. Aber der liegt natürlich auch nicht immer in direkter Nähe eines jeden Hotels.
Eine Alternative bietet das Ufer des Hudson River im Westen von Manhattan. Startet man eher auf der östlichen Seite, kann man anstelle des Hudson River-Ufers natürlich auch den East River besuchen. Dort bin ich bis dato noch nicht selber unterwegs gewesen, soll aber ähnlich nett sein.
Und nett ist das Ufer des Hudson-River auf jeden Fall. Die gesamte Uferstraße ist durchgängig und ohne Straßenunterbrechung zu belaufen. Eigentlich muss ich nach einigen Einheiten sogar sagen, dass es dort schöner ist, als im Central Park. Vom Wasser kommt ein angenehmer Wind, man kann das Meer riechen und wenn man am südlichen Ende im Financial District unterwegs ist, bieten sich auch tolle Ausblicke auf die Skyline – Freiheitsstatue inklusive.
Für die Früh-Perestaltiker gibt es sogar Toiletten. Vornehmlich im südlichen Bereich des Uferweges. Ansonsten wechseln sich im mittleren und nördlichen Abschnitt Park- und Industrieanlagen ab. U.a. passiert man dort Sehenswürdigkeiten wie den Flugzeugträger Intrepid oder die Überreste eines Eisenbahnfähren-Anlegers aus dem vorletzten Jahrhundert. Ansonsten gibt es am Hudson-River diverse Bootsanlegestellen, Fähren, einen Hubschrauber-Landeplatz und sogar eine Golfanlage (nun ja, genau genommen ist das “nur” eine Driving Range
).
Und für die hartgesottenen Central Park-Fans bietet sich im nördlichen Abschnitt natürlich auch die Möglichkeit, nach Osten abzubiegen und in den geliebten Park einzulaufen.
In jedem Falle: Happy Running B-)






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